Alles für den Naschgarten im Sommer

Für einen Naschgarten im Sommer wird nicht viel Platz benötigt, denn es reicht sogar ein Balkon.

Viele verschiedene Kräuter, Obst- und Gemüsepflanzen eignen sich zum Naschen auf wenig Raum. Wer eine kleine Ecke im Garten oder auf dem Balkon entbehren kann, wird nicht nur viel Freude an der Entwicklung seiner Obst- und Gemüsepflanzen haben, sondern während der Erntezeit auch immer einen gesunden Snack für zwischendurch, der garantiert Bio-Qualität hat. Durch spezielle Züchtungen bietet der Handel eine große Auswahl an geeigneten Pflanzen, die sich auch bei begrenztem Raum gut entwickeln und gedeihen. Außerdem sind diese Züchtungen angenehm einfach in der Pflege und können auch geschmacklich überzeugen. Bei einem solchen vielfältigen Angebot in den Gärtnereien und Garten-Centern findet sicher jeder sein Lieblingsobst oder Lieblingsgemüse zum eigenen Anbau im Naschgarten.

Jeder hat Platz für einen Naschgarten im Sommer

Für den begeisterten Hobby-Gärtner ist es immer eine besondere Freude, Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten zu ernten und zu genießen. Wer nur einen kleinen Garten oder sogar nur einen Balkon zur Verfügung hat, braucht dennoch nicht auf dieses Erlebnis zu verzichten. Einen kleinen Naschgarten im Sommer, der knackiges Gemüse, würzige Kräuter und süße Früchte liefert, kann sich jeder anlegen. Es reicht hier schon eine kleine sonnige Ecke im Garten oder einige Kübel und Töpfe, die auf dem Balkon oder der Terrasse stehen können. Auch wenn sich damit keine großen Erntemengen produzieren lassen, zählt hier neben dem gärtnerischen Erfolg, vor allem der Geschmack und der Genuss der eigenen Ernte.

Da ein Naschgarten im Sommer sehr beliebt ist, gibt es inzwischen schon zahlreiche Obst- und Gemüsesorten, die sich problemlos auch auf wenig Platz pflanzen lassen. Obstbäume in kleinen Größen und Beeren als Hochstämmchen sorgen nicht nur für süße Früchte, sondern sehen darüber hinaus auch noch attraktiv aus. Außerdem können unter diese Bäumchen auch noch Kräuter gepflanzt werden, die in der Küche vielseitig verarbeitet werden können. Alternativ kann der Platz natürlich auch für blühende Sommerblumen reserviert werden. Es gibt für den Naschgarten im Sommer auch mehrmals tragende Erdbeerpflanzen, die neben leckeren Erdbeeren auch von Mai bis zum Herbst immer wieder schön blühen. Weitere beliebte Pflanzen für den Naschgarten im Sommer sind Mini-Kiwis oder kleinwüchsige Kirschbäumchen.

Neben den Obstsorten gibt es auch zahlreiche Gemüsearten, die gut in Töpfen und Kübeln im Naschgarten im Sommer gedeihen. Dazu zählen vor allem wärmebedürftige Arten, wie Tomaten, Paprika, Peperoni oder Auberginen. An einem Platz, der sie vor Regen und Wind schützt, werden sie sich kräftig entwickeln und für eine gute Ernte sorgen. Die beliebten Gurken gibt es inzwischen auch in verschiedenen Mini-Züchtungen. Wer mehrere verschiedene Gemüsesorten in einen Kübel pflanzen möchte, sollte nur darauf achten, dass nährstoffhungrige Pflanzen, wie zum Beispiel Paprika nicht mit Arten kombiniert werden, die wenig Nährstoffe benötigen. Falls man sich bei manchen Gemüsearten über den Nährstoffbedarf nicht sicher ist, gibt die Fruchtgröße einen Hinweis darauf.

Tipps für den Naschgarten im Sommer

Wer überlegt, einen Naschgarten im Sommer anzulegen, kann durchaus kreativ werden. Meist reicht schon ein Blick in den eigenen Keller oder Abstellraum. Sicher hat jeder noch alte Holzkisten oder auch Schubladen, die sich zum Bepflanzen eignen werden. Je nach Platz können statt eines Beets im Garten auch Pflanzkübel, Balkonkästen oder ein Hochbeet bepflanzt werden. Meist hat man bereits einige Möglichkeiten, die sich entsprechend nutzen lassen. Bei der Wahl des Standorts ist auf ausreichend Sonneneinstrahlung zu achten, aber auch auf einen geschützten Standort, wenn zum Beispiel empfindlichere Gemüsesorten gepflanzt werden sollen. Damit die Ernte im Naschgarten im Sommer gut ausfällt, muss an das regelmäßige Gießen, die Düngung und beim Einpflanzen schon an die richtige Erde gedacht werden.

Der Bewässerung kommt bei einer Pflanzung in Töpfen, Kästen oder kleinen Beeten eine besondere Rolle zu. Durch den begrenzten Raum, den die Wurzeln in diesen Gefäßen haben, ist es wichtig, dass die Obst- und Gemüsepflanzen im Naschgarten im Sommer häufig gegossen werden. Ist der Sommer sehr heiß, sollte sogar zweimal täglich die Bewässerung des Naschgartens eingeplant werden. Je nachdem, welchen Umfang der Naschgarten im Sommer hat, ist dafür die entsprechende Zeit, aber auch die benötigte Wassermenge zu berücksichtigen. Wer seinen Pflanzen etwas Gutes tun möchte, sollte möglichst auf kaltes Wasser aus der Leitung verzichten. Optimal ist Regenwasser, das in der Tonne gesammelt wird und was dadurch abgestanden und temperiert ist. Wichtig sind Abzugslöcher in den Gefäßen, um Staunässe zu vermeiden.

Wer Zwerg-Obstbäume, Säulenobst oder Beerensträucher im Naschgarten im Sommer integrieren möchte, sollte Kübel mit mindestens 30 Liter Fassungsvermögen wählen, besser sind sogar 50 Liter Fassungsvermögen. Beim Einpflanzen muss die verdickte Veredlungsstelle etwa eine Handbreit über der Erde liegen. Die Bäumchen können gerne mit einer Unterpflanzung versehen werden. Hier eignen sich zum Beispiel Sommerblumen wie Lobelien oder Zauberglöckchen. Dies ist nicht nur ein Blickfang, sondern so wird auch der Boden beschattet, nicht zu sehr erwärmt und es kann nicht zu viel Wasser verdunsten. Damit sich die kleinen Obstbäume gut entwickeln, empfiehlt sich jedes Jahr im Frühjahr der Austausch der oberen Erdschicht. Das Umpflanzen in einen größeren Kübel sollte nach etwa drei bis vier Jahren erfolgen.

So gedeiht der Naschgarten im Sommer

Um im Naschgarten im Sommer auch leckere Früchte und knackiges Gemüse ernten zu können, ist gute Pflanzerde eine wichtige Voraussetzung. Daher sollte am besten eine hochwertige und möglichst torffreie Blumenerde verwendet werden. Die Qualität der Blumenerde ist schnell zu erkennen. Ist sie klebrig und lässt sie sich in der Hand zusammendrücken, dann werden die Wurzeln in dieser Erde zu wenig Luft bekommen. Im Handel gibt es auch zahlreiche Spezialerden, die für bestimmte Pflanzen, wie zum Beispiel Tomaten oder Zitrusgewächse zusammengestellt sind. Diese haben den Vorteil, dass hier die Nährstoffzusammensetzung optimal für die betreffenden Pflanzen geeignet ist. Der enthaltene Dünger reicht meist für sechs Wochen. Danach muss dann der Naschgarten im Sommer regelmäßig gedüngt werden.

Beim Einpflanzen in den Naschgarten im Sommer können Gemüsearten, wie Tomaten und Paprika zusätzlich eine Handvoll grob zerhackte Brennnesselblätter oder Beinwellblätter mit ins Pflanzloch bekommen. Wenn diese Blätter dann verrotten, produzieren sie Stickstoff, aber auch wichtige Mineralien sowie Spurenelemente wie Kalium und Eisen, die der Entwicklung der Pflanze helfen. Beim regelmäßigen, aber zurückhaltenden Düngen ist ein langsam wirkender organische Dünger zu empfehlen. Diese Dünger werden nur oberflächlich in die Erde eingearbeitet, wobei man sich an die empfohlene Mengenangabe auf der Verpackung halten sollten. Falls der Naschgarten im Sommer vor allem in kleineren Kästen und Töpfen angesiedelt wurde, ist ein Flüssigdünger ratsam, der mit dem Gießwasser verteilt werden kann.

Wenn man seinen Naschgarten im Sommer gut gepflegt hat, wird bald der Zeitpunkt der Ernte kommen. Dabei sollte man auf den richtigen Erntezeitpunkt achten, denn vor allem beim Gemüse gibt es zahlreiche Sorten, die nur bei rechtzeitiger Ernte richtig gut schmecken. Wenn beim Kohlrabi der Zeitpunkt der optimalen Ernte verpasst wurde, wird er im Bereich des Stängelansatzes holzig werden, während Radieschen sich pelzig entwickeln. Die Erntereife der Tomaten erkennt man an der kompletten Ausfärbung. Außerdem sollten sie leicht nachgeben, wenn man die reifen Tomaten drückt. Wer Mini-Gurken oder Zucchini möglichst reichlich ernten möchte, sollten nicht zu lange warten. Je früher hier mit der Ernte begonnen wird, desto mehr Blüten und neue Früchte werden die Pflanzen entwickeln.



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